Systemische Therapie · Paartherapie · Hypnotherapie · Psychoonkologie · Buddhistische Psychotherapie
Eine Reaktion, die zu stark ist. Ein Muster, das sich wiederholt. Eine Erschöpfung ohne klaren Grund. Mein erster Impuls ist nicht, darin eine Störung zu sehen. Es braucht zuerst einen Ort, an dem das Schwere Platz hat und nicht bewertet wird.
Ein großer Teil des Leids entsteht nicht durch die Gefühle selbst, sondern durch das, was wir über sie denken — durch die Ansprüche an uns und die Bewertung des eigenen Erlebens. Deshalb frage ich früh, wie Sie selbst auf das schauen, was Sie mir beschreiben.
Oft hilft es, das Widersprüchliche darin ernst zu nehmen: dass ein Teil etwas will, was ein anderer fürchtet — und dass beide ihre Gründe haben. Kommen diese inneren Anteile zu Wort, wird vieles verständlich, was vorher nur als Blockade spürbar war. Es geht dann nicht darum, einen davon zum Schweigen zu bringen, sondern aus einer ruhigen Position eine Verständigung zu finden. Meine Erfahrung ist, dass Menschen dabei erheblich mehr Handlungsspielraum finden, als sie in schwierigen Phasen wahrnehmen.
Mehrere Jahre in einem buddhistischen Kloster haben meine Arbeit geprägt. Wesentlich war dort, sich den eigenen psychologischen Mustern über lange Zeit unmittelbar auszusetzen — ohne Ablenkung, ohne Ausweichen. Diese Erfahrung beeinflusst bis heute meinen Blick auf Veränderung, Krisen und innere Prozesse. Seither ist die buddhistische Psychotherapie der Teil meiner Arbeit, der mich am stärksten beschäftigt.
Kein Problem steht für sich. Es hat einen Zusammenhang — in den Beziehungen, in denen es entsteht, und in den inneren Anteilen, die daran beteiligt sind. Ich schaue mit Ihnen auf beides: darauf, was ein Verhalten bisher geleistet hat und wofür es einmal eine Lösung war. Aus dieser Sicht wird meist erkennbar, was sich verändern lässt — und was gerade gebraucht wird.
MehrHypnotherapeutische Arbeit nutzt einen Zustand konzentrierter Aufmerksamkeit, in dem Bilder, Erinnerungen und körperliches Erleben zugänglich werden — kontrolliert, wach und jederzeit von Ihnen steuerbar.
MehrEine Krebserkrankung stellt Fragen, für die es keine Übung gibt — im Verlauf der Behandlung, danach, und für die Menschen im Umfeld. Hier geht es nicht darum, richtig damit umzugehen, sondern darum, einen eigenen Weg zu finden und nicht allein damit zu sein.
MehrManche Fragen lassen sich nicht lösen. Sie lassen sich nur klarer sehen. Buddhistische Psychologie beginnt genau dort: nicht mit Antworten, sondern mit der Bereitschaft, genauer hinzuschauen — ohne dass Sie dafür etwas glauben müssten.
MehrIch rechne nicht über die gesetzlichen Krankenkassen ab. Private Krankenversicherungen erstatten die Behandlung je nach Vertrag ganz oder teilweise. Fragen zu den Kosten
Das Erstgespräch dient dazu, Ihr Anliegen zu verstehen und zu prüfen, ob ich der richtige bin. Es verpflichtet zu nichts.
Wenn Sie sich vorher einen Eindruck von meinem Denken verschaffen wollen: In den Essays schreibe ich über Veränderung, Krisen und darüber, was in einer Therapie geschehen kann.
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