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Buddhistische Psychotherapie
Buddhistische Psychotherapie – Klarheit, Präsenz & psychologische Tiefe
Viele Menschen kommen an einen Punkt, an dem vertraute Erklärungen nicht mehr greifen.
Sie verstehen vieles – und merken gleichzeitig, dass sich grundlegende Muster nicht verändern.
Buddhistische Psychotherapie setzt genau hier an: nicht bei schnellen Lösungen, sondern beim direkten Verstehen dessen, was innerlich wirkt.
Ich arbeite an der Schnittstelle von systemischer und hypnosystemischer Psychotherapie und der Klarheit buddhistischer Psychologie.
Dieser Ansatz richtet sich an Menschen, die begreifen möchten, was sie innerlich bewegt – kognitiv, emotional und existenziell.
Die Arbeit orientiert sich an der buddhistischen Psychologie, ohne religiöse Praxis oder Glauben vorauszusetzen.
Im Mittelpunkt steht ein klarer, erfahrungsbezogener Zugang zu inneren Prozessen.
Worum es in der Buddhistischen Psychotherapie wirklich geht
Leid entsteht dort, wo wir an inneren Vorstellungen festhalten: an Selbstbildern, Erwartungen, alten Verletzungen oder daran, wie das Leben „sein müsste“.
Therapeutisch bedeutet das:
- Erkennen automatischer Denk- und Verhaltensmuster
- Arbeiten mit Emotionen, Körpersignalen und inneren Anteilen
- Untersuchen von Identifikationen (z. B. „Ich bin so“, „Ich muss…“)
- Verstehen von Kontrollmustern, Angst und Ambivalenzen
- Entwickeln von Klarheit und innerer Stabilität
Es geht nicht darum, „loszulassen, weil man das so macht“, sondern zu verstehen, was bindet – und was Veränderung möglich macht.
Für wen dieser Ansatz besonders hilfreich ist
Buddhistische Psychotherapie eignet sich besonders für Menschen, die:
- in Sinn- oder Lebenskrisen stecken
- unter Angst, Anspannung oder Grübeln leiden
- sich fragen, „Wer bin ich, wenn vieles wegbricht?“
- das Gefühl haben, sie müssten „funktionieren“, obwohl innerlich etwas anderes geschieht
- immer wieder in Scham, Selbstzweifel oder Selbstkritik geraten
- Beziehungsmuster erkennen möchten, die sie belasten
- eine spirituelle oder kontemplative Praxis verfolgen – und dabei an Grenzen stoßen
- bereits Therapien gemacht haben, aber spüren: „Ich komme nicht weiter.“
Mein Ansatz – integrativ, erfahrungsbezogen und transparent
Ich arbeite an der Schnittstelle von moderner Psychotherapie und kontemplativer Praxis.
Das bedeutet: Wir betrachten Ihr Anliegen nicht isoliert, sondern im Zusammenhang Ihrer Lebenssituation, Ihrer Beziehungen und Ihrer inneren Dynamiken. Gleichzeitig entsteht ein Raum, in dem Erfahrungen unmittelbar erforscht werden können – jenseits von reiner Analyse.
Systemische, hypnosystemische und körperbezogene Zugänge fließen dabei zusammen.
Nicht als Techniken, sondern als unterschiedliche Perspektiven auf denselben Prozess.
Eigene Erfahrung und therapeutischer Weg
Meine Arbeit ist geprägt durch eine langjährige eigene Praxis.
Der Buddhismus begleitet mich seit 2001 – nicht als Konzept, sondern als gelebte Erfahrung.
Ich habe mehrere Jahre in einem tibetisch-buddhistischen Kloster gelebt, und dort ein traditionelles Dreijahresretreat absolviert. Diese Zeit hat meinen Blick auf innere Prozesse grundlegend geprägt.
Nach meiner Rückkehr habe ich mich therapeutisch weitergebildet und über viele Jahre in psychosomatischen Kontexten gearbeitet. Heute fließt diese Erfahrung nicht als Methode in die Therapie ein, sondern als Haltung:
klar, präsent und unmittelbar am Erleben orientiert.
Buddhistische Psychotherapie ist für mich kein theoretisches Modell, sondern ein Weg, den ich selbst gegangen bin und den ich heute therapeutisch eingeordnet weitergebe.
Achtsamkeit & Mitgefühl – als Folge gereifter Erfahrung
Achtsamkeit und Mitgefühl stehen in dieser Arbeit nicht als Techniken im Mittelpunkt.
Sie entstehen, wo Menschen beginnen, ihr Erleben unverstellt zu sehen,
Schmerz auszuhalten und persönliche Krisen nicht zu umgehen, sondern zu integrieren.
Mitgefühl ist hier keine Methode, sondern Ausdruck von Reife:
der Fähigkeit, mit dem eigenen Leid in Kontakt zu bleiben, ohne davor auszuweichen –
und dadurch anderen mit Klarheit und Menschlichkeit zu begegnen.
Buddhistische Psychotherapie – auch online, bundesweit
Meine Arbeit biete ich sowohl vor Ort als auch online an (DSGVO-konform).
Online-Termine ermöglichen Menschen von überall Zugang zu einem Ansatz, der lokal selten verfügbar ist.
Gerade dieser Ansatz lässt sich gut online vermitteln, da er nicht an äußere Bedingungen gebunden ist, sondern am unmittelbaren Erleben ansetzt.
Kosten & Rahmen
Die Kosten liegen bei 110,00 € pro Sitzung (50 Minuten) und werden nicht von gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen finden Sie hier.
Falls Sie die Kosten aktuell nicht vollständig tragen können, sprechen Sie mich gerne an.
Mir ist wichtig, dass Unterstützung nicht allein an finanziellen Möglichkeiten scheitert.
In begründeten Fällen ist eine individuelle Regelung möglich.
Wenn Sie sich von diesem Ansatz angesprochen fühlen, können Sie mich gerne kontaktieren oder direkt ein Erstgespräch vereinbaren.
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