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Über mich

Sven Collip

Wer zu mir kommt, bringt meistens etwas mit, das er selbst nicht versteht — eine Reaktion, die zu stark ist, ein Muster, das sich wiederholt, eine Erschöpfung ohne klaren Grund. Mein erster Impuls ist nicht, darin eine Störung zu sehen. Sondern zu fragen: Was hat das bisher geleistet — und was verhindert es jetzt?

Meine Ausbildungen — Systemische Therapie, Hypnotherapie nach Milton Erickson, Psychoonkologie — haben mir unterschiedliche Sprachen für dasselbe gegeben: dass schwierige Erfahrungen nicht Zeichen von Schwäche sind, sondern Teil eines normalen Lebens. Und dass Menschen erheblich mehr Handlungsspielraum haben, als sie in schwierigen Phasen wahrnehmen.

Mehrere Jahre in einem buddhistischen Kloster haben hinterlassen, was keine Ausbildung vermittelt: eine intensive Auseinandersetzung mit den eigenen psychologischen Mustern — und damit ein Verständnis dafür, wie tief solche Muster wirken und wie sie sich verändern können.

Ausbildung und Qualifikation

  • Systemischer Therapeut (SIE – Systemisches Institut Euregio)
  • Hypnotherapeut (Master of Hypnotherapy, ABH)
  • Psychoonkologe (DKG – Deutsche Krebsgesellschaft)
  • Feldenkrais® Practitioner
  • Heilpraktiker (Psychotherapie)

Weiterbildung in Psychodrama Systemisch (ifs Essen).
Weitere Weiterbildungen u. a. bei Dr. Gunther Schmidt, Dr. Dan Short (Milton-Erickson-Institut Phoenix) und Elmar Woelm, PhD.

Erfahrung

Seit 2014 in eigener Praxis in Eschweiler. In den ersten Jahren parallel dazu kreativtherapeutische Arbeit in der Psychotraumatologie und im psychosomatischen Bereich, im Gezeitenhaus Schloss Eichholz (Wesseling) und in der Privatklinik Eschweiler. Über mehrere Jahre habe ich zudem intensiv Präventionsworkshops an Grundschulen zur Vorbeugung sexualisierter Gewalt durchgeführt und Informationsveranstaltungen für Lehrkräfte und Eltern geleitet (in Zusammenarbeit mit der theaterpädagogischen werkstatt gGmbH).

Persönliches

Ich bin 1975 geboren und lebe mit meiner Frau und unseren zwei Kindern in Eschweiler. Musik und Theater begleiten mich seit Langem — nicht zufällig, denn beide haben mit Ausdruck, Verkörperung und Perspektivwechsel zu tun, also mit dem, womit ich auch therapeutisch arbeite. Das Meer zieht mich an wegen seiner Weite, Offenheit und Kraft. Und die Frage, wie buddhistisches Denken im Alltag tatsächlich wirksam wird — nicht als Konzept, sondern als Haltung — beschäftigt mich bis heute.

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